Schmotzige Dunschtig

Schmotzige Dunschtig


Zunftball

Unter dem Motto „Egal in welcher Zeit, der Steinbock ist bereit“ haben die Akteure der Steinbockzunft Taisersdorf ein buntes und abwechslungsreiches Programm für ihren Zunftball, der am vergangenen Samstag, den 08.02.2020 in der Ringerhalle stattgefunden hat, zusammengestellt.

Zu Beginn begrüßte die Zunftmeisterin Carina Lohr alle Gäste. Anschließend führten Katarina Endres als Trixi und Manfred Willibald als Heribert durch das Programm. Während die schlaue Trixi vorstellte, mit welcher Formel sie die Zeitmaschine erfunden hatte, war Heribert sehr erstaunt.

Wie ihre Zeitmaschine funktionierte, konnte im ersten Stück gesehen werden. Waldburga aus dem Mittelalter, Hannelore als Hippie, Jaqueline aus 2020 und Aria aus der Zukunft sind alle mit Hilfe dieser Zeitmaschine in der Schule bei Trixi im Unterricht gelandet. Trixi versuchte Unterricht zu machen, was sich jedoch als schwierig erwies. Als es mit Mathe und Deutsch nicht klappte, probierte sie es mit Naturwissenschaften. Doch auch hier, war kein normaler Unterricht möglich und so verzog sie sich in die Steinbock-Bar.

Daraufhin folgte ein Strichmännchen Tanz, welcher beim Publikum besonders gut ankam. Erst nach einer Zugabe, durfte das Steinbockballett die Bühne wieder verlassen.

Weiter ging es mit dem Sketch aus den 20er Jahren, indem sich Nicole Stengele und Ann-Kathrin Schechter über die Männerwelt lustig machten.

Als Doris Endres (als Sophie) und Heike Steurer (als Lieschen) auf die Bühne kamen setzten sie sich zuerst einmal auf die Mitfahrbänkle im Ort und unterhielten sich über die früheren, schönen Zeiten. Als sie dann die Zeitmaschine von Trixi entdeckten, landeten beide in der Steinzeit und mussten feststellen, dass es dort keinen Strom für das Handykabel gab. Jedoch hatten sie glücklicherweise noch den guten Likör dabei. Nebenbei erzählten sie sich Neuigkeiten aus dem Dorf.

Der Ritter Sir Patrick der Trunkene und sein Knappe Manni sollten im nächsten Stück eine der fünf gestellten Aufgaben erfüllen. Da der starke Ritter jedoch Höhenangst hat, konnte er nicht die hübsche Prinzessin vom Turm retten. Er entschied sich für die Aufgabe, das Ungeheuer „ein Steinbock“ aus dem Ort zu vertreiben. 

 

Der 60er Jahre Tanz der Steinbock-Mädels mit ihren tollen Petticoat Kleidern frischte zwischendurch wieder auf und das Publikum klatschte kräftig mit. Auch hier durften sie erst nach einer Zugabe von der Bühne gehen.

Beim Schlussstück wurde eine Zeitmaschine gebaut um in verschiedene Jahre fliegen zu können. Als sie bemerkten, dass die Baccardi-Fabrik geschlossen hat, flogen sie zunächst in das Erfindungsjahr des Baccardis. Jan aus dem Zukunftsjahr 3333 schmeckte dieser jedoch nicht und spuckte ihn kurzerhand aus. Die Anderen erklärten ihm, dass Cola eine Limonade ist, die entwickelt wurde um den Baccardi noch besser schmecken zu lassen. Somit ging der nächste Flug in das Jahr der Cola-Entstehung. 

Zum Finale kamen alle Akteure noch einmal auf die Bühne und wurden von der Zunftmeisterin Carina Lohr mit dankenden Worten namentlich vorgestellt.

Zwischen den Programmpunkten und danach spielte Alleinunterhalter Pirmin Wäldin. Als spontane Einlage, sang der 10-jährige Jonas Fitz das Lied „Der Paul und sein Gaul“ mutig in das Mikrofon von Pirmin Wäldin, der ihn mit dem Akkordeon begleitete.